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seph

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Mittwoch, 15. März 2017, 11:40

Casecon für Gaming Notebook mit Wakü

Hallo, liebe „Gemeinde“,

ich bin neu in diesem Forum und habe mich vorallem wegen meines aktuellen Projekts angemeldet. Zur Zeit befinde ich mich nämlich in einem Casecon-Projekt.

Da dies ein Low-Budget Vorhaben ist (ca. 400-600€) plane und arbeite ich oft parallel.

Aktuell stehe ich vor einigen Fragen, welche Auswirkungen auf die weitere Entwicklung z.B die Größe vom Gehäuse des fertigen PC's haben werden.


Ausgang für die Planung ist eine Platine (Mainboard) eines Gaming-Notebooks aufgrund des geringen Formfaktors. Allerdings auch (meine Meinung) wesentlich spezieller im Umgang was viele Anschlüsse, Kabel, Adapter usw. betrifft.
Hier entstehen regelmäßig Fragen und "Probleme" welche durchdacht und überwunden werden wollen. Aussehen und funktionieren soll das ganze ähnlich wie das Aquabook 3 (man kann sagen es ist Teil der Inspiration), nur noch kleiner, mit aktueller Hardware und als vollwertiges DTR (Netzteil intern).



Fragen welche bei der Ideenerarbeitung und Ausarbeitung nun aktuell aufgeworfen wurden, sind folgende:


  1. Das Notebook besitzt einen auf dem
    Mainboard befindlichen 15+7 (22pin) Sata-Anschluss über welchen z.B handelsübliche SSD Festplatten angeschlossen werden können.
    Der Anschluss ist frei und ich würde diesen gern „anzapfen“. Das heißt, die Stromzufuhr nutzbar
    machen z.B über USB. Kennt ihr Adapter oder Möglichkeiten, um auf diesen Anschluss zugreifen zu können? Betrieben werden soll ein 12 Volt Lüfter, dieser hat bereits ein USB-Kabel um an einem Port
    betrieben zu werden oder eben den 3Pin, 4 Pol Anschluss welchen Gehäuselüfter von 120mm in der Regel haben. Mir geht es darum, das Kabel des Lüfters nicht nach außen verlegen zu müssen um Ihn dort an einen USB-Port anzuschließen.
  2. Es soll eine Pumpe im PC/im Gehäuse verbaut werden, ich dachte hier an eine Laing DDC, da diese genug Leistung für mein Vorhaben hat. Allerdings benötigt diese Pumpe 12Volt Spannung für den Betrieb und über 10Watt. Auch diese Pumpe würde ich gerne intern mit dem Mainboard verkabeln. Sollte dies nicht möglich sein, so würde ein Anschluss von außen genutzt werden. Es steht ein USB Typ C und 3x USB 3.1 Typ A zur Verfügung. Auch hier geht es mir vorallem um Adapter und Möglichkeiten OHNE zusätzliches/externes Netzteil welche genug Strom (Volt/Ampere/Watt) zur Verfügung stellen.



Ich bin kein Elektroniker und oder Elektrotechniker, daher habe ich dies bezüglich wenig Wissen, das ich anwenden kann, auch wenn ich meinen Wissenshorizont stetig zu erweitern versuche. Ich bedanke mich also für jeden lösungsorientierten Vorschlag, welcher mich meiner Zielsetzung näher bringt.

PS: Sollte dieser Post bzw. Thread an der falschen Stelle von mir eröffnet worden sein, bitte ich um Entschuldigung und Nachsicht. Es ist so ziemlich mein erstes Mal, mit Foren.


Liebe Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »seph« (15. März 2017, 12:11)


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the_leon (15.03.2017)

Scynd

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Mittwoch, 15. März 2017, 13:09

Hi, das klingt ja schon mal ambitioniert und interessant ^^
Ich würde mich an deiner Stelle mit einem Step-Down Convertermit einstellbarer Ausgangsspannung an den Port(am Notebook) deines 19V Netzteils dranhängen und dir so die benötigte Spannung von 12V (oder weniger wenn du den Lüfter und die Pumpe nicht auf Vollgas laufen lassen willst) zu erzeugen. Ich denke das ist deutlich einfacher als dir irgendwelche Adapter zu basteln, mit denen du im Zweifelsfall dein Mainboard zerschießt und der Step-Down Converter ist nicht groß, der sollte irgendwo unter zu bringen sein ;)

Gruß Scynd


Flexplays

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Mittwoch, 15. März 2017, 15:14

Hallo und willkommen auf WMI :hi:, deine idee klingt schonmal gut, habe mir (vor langer Zeit :D) auch mal überlegt, ne wakü für meine Schlepptop zu machen. Die Idee habe ich aber recht schnell verworfen :P.

Das mit dem step-down ist ne feine Sache, da diese einfach aufgebaut sind und auch selbst gebaut werden können. Ich habe zum Beispiel für mein Projekt Reforged (Link kommt noch :)) nen step-up converter gebaut, um von 12V auf 105-120V regeln zu können, da ich eine Nixie Uhr ins Case einbauen werde. Diese brauchen nämlich Hochspannung.

Naja, ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie du das ganze angehen willst/wirst ^^.

Wenn du noch mehr fragen hast, einfach fragen, dafür ist das Forum ja auch da ;).

Gruß, Flexplays
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seph

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Mittwoch, 15. März 2017, 16:42

Hallo Scynd, hallo Flexplays,


erst einmal vielen Dank für eure Antworten. Ich hole mal ein bisschen was länger aus und hoffe, dass Redeschwall hier niemanden stört :D


Zu meinem Projekt:


Hintergrundgeschichte

Ich selbst „schraube“ schon an Rechnern herum, seit ich 15 bin, also schon eine ganze Weile.
Sehr früh habe ich Notebooks und mobile Computer für mich entdeckt, auch wenn diese wohl sehr lange kaum vergleichbar mit Desktop PC's waren und auch nur Randgruppen-interessant für Bastler oder Modder.

Jetzt 2017 mit z.B der Vorstellung der 1080GTX mobile und 1080GTX Desktop Grafikkarte ist klar geworden, Notebooks sind was Leistung angeht, fast gleichwertig.
Trotz der Tatsache, dass sich alles weiterentwickelt hat und auch wenn nun viel mehr Leistung auf engstem Raum steckt und andere Dinge dementsprechend mitgezogen haben (Gewicht von Notebooks z.B), gibt es noch Aspekte die absolut unbetrachtet bleiben.

Du kannst eine 1080GTX in einem Notebook haben, welche nur 5% weniger Leistung bietet als das Dekstopmodell und einen 6700k oder 7700k aber die Kühlung ist der absolute Witz. Bei den Grafikkarten werden Temperaturen von 80-90° noch als „human“ betrachtet. Ich leide mit dem Siliziumchip und der Elektronik.


So manifestierte sich ein festsitzender Gedanke zu einer Idee welche schlussendlich von mir nun in die Tat umgesetzt wird. Und wer weiß, eventuell läuft es ein wenig wie mit/bei EKWB (war auch zuerst ein 1-Personen Unternehmen). Wobei mein Ziel kein rein Finanzielles wäre, sondern mobile Leistung mit weniger Kompromissen für "Jedermann" (nachbauen).


Daten“ zum Projekt:

Ausgehend von dem Notebook welches ich modden möchte ein Clevo P775DM3-G strebe ich ähnliche Werte vom Gehäusesetting an. Der Nachbau wird vermutlich etwas schmaler (41cm), dafür aber in der Tiefe weiter (32-33cm) und ca. 5-6cm wird die Höhe betragen.

Skizzen das Gehäuse betreffend habe ich schon angefertigt und auch über einen Großteil der Materialien, welche ich verbauen möchte, bin ich mir schon schlüssig. Es wird vorallem auf Alu (2mm, alcumg1) und Plexi/Acrylglas zurücklaufen. Das Alu soll später schwarz- oder anthrazitfarben lackiert werden und das Plexiglas wird grau getönt sein, damit die Hardware von oben betrachtet werden kann.


Ja das soweit erst mal dazu :)


Scynd deine Idee finde ich gut, ich werde sicherlich noch einmal wegen der genauen Umsetzung auf dich zurückkommen wenn ich darf/kann ^^ Und Flexplays ich kenne das mit Projekten, welche die Planungsphase durch und über den eigenen Kopf nie schaffen, solltest du trotzdem bald was auf die Beine stellen freue ich mich das verfolgen zu können (hoffentlich dann auch im Forum). Warum hast du @Flexplays die Idee eigentlich verworfen, das ist ne Marktlücke :P


Was ich noch erwähnen sollte, ist dass mein Projekt neben den bereits genannten Dingen noch eine wichtige Anforderung erfüllen muss. Meiner Meinung nach wird ein Notebook nicht nur dadurch definiert, dass es eine Tastatur, eine Maus, Lautsprecher und einen Bildschirm hat, sondern auch und vorallem, dass man es mehr oder weniger ohne Stromquelle (auf Akku) nutzen kann. Mir ist bei meinem Projekt also vorallem wichtig, dass alles was ich verbaue und modde auch unter Akkubetrieb nutzen kann. Mir ist dabei bewusst, dass Gpu und Cpu in der Regel nicht auf 100% arbeiten sofern kein Netzteil angeschlossen ist und auch dass eine Akkulaufzeit von 30-50min schon viel sein wird, aber hierbei geht es mir vorallem um das Prinzip bzw. darum, die Möglichkeit zu haben.

Grüße seph

Scynd

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Mittwoch, 15. März 2017, 21:25

Dann darf man ja sehr gespannt sein :thumbsup:
Wenn du Fragen hast, bezüglich des Step-Downs oder anderen Elektronik Fragen, dann immer raus damit. Ich bin auch keine Elektroniker, aber habe durch mein Hobby hier schon einiges gelernt. Wenn ich helfen kann, helfe ich gerne ^^


seph

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Donnerstag, 16. März 2017, 08:32

Hallo zusammen und einen sonnigen Donnerstag wünsche ich,

ich werde dann jetzt (sofern das hier im Bereich "Modding Allgemein" erlaubt ist) auch immer ein paar Bildchen posten, was Material, Arbeitsschritte usw. betrifft.


Ja, ich hab gestern ein wenig geplant und ich denke ich habe eine Lösung gefunden mit der ich gut leben kann.

Da ich ja unbedingt die Mobilität erhalten möchte, eventuell sogar mit Gewichtsersparnis gegenüber dem ungemoddeten Modell habe ich mich dazu entschieden ein weiteres Netzteil und eine weitere Pumpe zu verbauen.
Die Laing wird über ein Netzteil betrieben und die weitere Pumpe kann auch unter Akkubetrieb laufen. Unter/auf Akku ist "zocken" eh nicht wirklich vorgesehen, also ist (sollte) eine Pumpe welche einen geringeren Durchfluss bietet, dann dennoch leistungsstark genug sein, um die anfallenden Temperaturen zu bewältigen.
Im Gehäuse kommen also jetzt noch eine Alphacool DC-LT 3600 und ein Phobya 230v Netzteil unter (das Netzteil leistet mir schon seit einigen Jahren sehr gute Dienste). Die beiden Buchsen für einen C13 Stecker, einmal vom Notebooknetzteil und einmal vom Phobya werde ich nebeneinander legen und über ein C13 Y-Kabel dann mit Strom versorgen.

Den Ausgleichsbehälter werde ich wohl selbst basteln müssen um ihn an die restlichen Platzverhältnisse anpassen zu können. Ebenso wird das Akku welches ich schon "gehäutet" habe verändert werden um im Gehäuse Platz zu finden.


Als nächstes steht ein Cinema 4D Modell an um noch genauer die Settings und Maße berechnen zu können und dieses dann auch im späteren Verlauf für das erstellen des Gehäuses verwenden zu können.


Liebe Grüße seph

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Donnerstag, 16. März 2017, 15:33

Der Durchfluss ist unwichtig. Am sinnvollsten wäre es wahrscheinlich eine odsr zwei DC-LT 2600 zu verbauen.
Diese sind deutlich leiser als die 3600 da sie eine komplette Neuentwicklung sind und nur die außen Maße gleich sind.

Eine reicht für einen Kreislauf mit 2 kühler und einem Radiator, mit zweien hast du einen höheren Durchfluss und damit geringere Temperatur Unterschiede im Kreislauf und zusätzlich ein redundantes system was hier such von Vorteil ist.
Wodden Keyboard Series: [Contest-Worklog] We-Mod-IT CE-Modding Contest 2015 the_leons Wooden Keyboard Series
the_beast: [Casemod] the_beast by the_leon
Projekt 17-2: [Casemod] Projekt 17-2

Flexplays

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Donnerstag, 16. März 2017, 15:52

Ich selbst „schraube“ schon an Rechnern herum, seit ich 15 bin, also schon eine ganze Weile.

Da haben wir ja was gemeinsam, ich hab auch mit 15 angefangen zu modden :lol: .
Scynd deine Idee finde ich gut, ich werde sicherlich noch einmal wegen der genauen Umsetzung auf dich zurückkommen wenn ich darf/kann ^^ Und Flexplays ich kenne das mit Projekten, welche die Planungsphase durch und über den eigenen Kopf nie schaffen, solltest du trotzdem bald was auf die Beine stellen freue ich mich das verfolgen zu können (hoffentlich dann auch im Forum). Warum hast du @Flexplays die Idee eigentlich verworfen, das ist ne Marktlücke :P


Naja, also erstmal zum verworfenem Projekt: Damals, als ich die Idee hatte, war gerade das Aquabook 2 ein aktueller Worklog, also habe ich da auch mal nen bisschen rum überlegt. Letztendlich war/ist der ausschlaggebende Grund für die nicht-Umsetzung mein Maschinenfuhrpark, ich hab ja nicht einmal ne Oberfräse :fie: .

Achja, hier noch nen paar Links:

Hier gehts zu meinem Projekt Reforged,da habe ich allerdings noch kein Update zu der Elektronik gemacht, deshalb ist da "tote Hose" :rofl: .

Hier findest du dann den separaten Elektronik Teil, da sieht man dann auch den Step-Up Converter.

Dann darf man ja sehr gespannt sein :thumbsup:
Wenn du Fragen hast, bezüglich des Step-Downs oder anderen Elektronik Fragen, dann immer raus damit. Ich bin auch keine Elektroniker, aber habe durch mein Hobby hier schon einiges gelernt. Wenn ich helfen kann, helfe ich gerne ^^

Ich hab mir den größten Teil meines elektronik Wissens selbst bei gebracht :thumbsup: , sobald man mal ein gutes Grundwissen hatt, kann man einfach darauf aufbauen.

Gruß, Flexplays
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seph

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Donnerstag, 16. März 2017, 15:58

Hallo the_leon,

vielen Dank für deinen Beitrag :) Es ist sehr wichtig und hilfreich für mich, derartige Erfahrungen und Wissen zu bekommen, da mir dies bei meiner Planung und im weiteren Verlauf nützlich ist. Also Danke!! Die DC-LT 3600 ist für mich vorallem interessant da sie laut Aquatuning einen möglichen Regelbereich von bzw. ab 5 Volt hat und somit auch über USB betrieben werden kann. Ist das bei der 2600 auch der Fall bzw. gibt es eine Möglichkeit diese z.B über einen Spannungsregler über USB zu betreiben?

Der Grund warum ich eine DC-LT 3600 und eine Laing DDC verbauen will, ist der, dass ich leider viele negative Aussagen die DC-LT betreffend mitbekommen habe. Da diese ja nur unter Akkubetrieb laufen sollte und somit einer erheblich geringeren Gesamtnutzungsdauer unterliegen würde als die Laing DDC, könnte ich dem oft beschriebenen Ausfallen der Pumpe entgegenwirken.
Platz im Gehäuseentwurf ist für beide Pumpen die Laing und die DC-LT.

Beim Thema Durchfluss kann ich nicht wirklich mitreden, da ich keine Erfahrung im Bereich Wakü habe. Viele Sagen ab 60l/h ist der Mehrwert kaum spürbar, andere sagen je mehr desto besser. Mir geht es vorallem darum, Reserven zu haben, da ich die 1080GTX und den 6700k später im fertigen Gehäuse übertakten möchte und an Leistungsgrenzen heranführen möchte.
Ich bin was das betrifft offen für alle Ideen/Vorschläge und oder Anmerkungen was Pumpen betrifft usw. Der Radiator welchen ich mir ausgesucht habe ist ein Magicool G2 Slim Radiator. Ich weiß nicht ob der Radiator an und für sich ausreicht oder ob es sich lediglich mit einem 120mm Radiator im Gehäuse zur Kühlung von GPU und CPU empfiehlt auf ein High Flow System zurückzugreifen. Auch hier brauche ich eure Meinung, eure Ideen, Erfahrungen und euer Wissen :D


Wie bereits im ersten Post erwähnt, plane und "bastle" ich viel parallel um dann das Optimum zu finden.
Das Gehäuse ist momentan von der Planung bis auf Cinema 4D soweit auch fertig (in der Planung) weshalb ich mich jetzt auch aktuell mehr mit der Wakü beschäftige. Neben den Pumpen überlege ich auch wie ich das Thema Waterblock-GPU angehe. Denn ich nehme an, dass es für eine mobile 1080GTX noch kein Layout/Design geben wird. Wenn also auch CAD begeisterte mit einer CNC Fräse unter euch sind, die gern Bestandteil eines Projekts wären, dürft ihr euch gern melden :thumbsup:

@Flexplays,

ein gutes Alter um in dieses Hobby einzusteigen finde ich. Nur im Gegensatz zu mir hast du ja schon ein bisschen was auf die Beine gestellt (Hab ich mir zum Teil auch schon etwas angeschaut) :P Ich habe soviele Interessen in meinem Leben gehabt, dass es mir oftmals gar nicht möglich war einer intensiv nachzugehen. Das muss auf jeden Fall jetzt nachgeholt werden, war auch ein Gedanke bei diesem Projekt ;)

Was das Wissen betrifft, kann ich dir zustimmen. Ich finds klasse, wenn man sich Dinge selbst aneignet. Man muss nur vorsichtig sein was die Quellen/Lehrer oder Vorbilder betrifft denn sonst wird einem noch beigebracht ein Stuhl sei ein Bett und ein Tisch ein Schrank, wenn du verstehst was ich meine :D

Ich hoffe doch, dass du noch mehr Senf dazu gibst, wenn du das schon beim Aquabook 2 getan hast, denn wie gesagt ein Projekt wird durch die Idee des Erstellers gegründet, aber forgeführt und weitergebracht, vorallem durch die Erfahrung und das Wissen der Mehrheit :)

Liebe Grüße seph

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »seph« (16. März 2017, 16:11)


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Donnerstag, 23. März 2017, 12:47

Hallo miteinander,

nachdem ich die letzten Tage nicht wirklich viel schaffen konnte, gibt es heute ein Update zu meinem Projekt.

Aktuell warte ich auf folgende Teile:

- Flexkabel für den Powerschalter und Hallsensor. Hierbei handelt es sich um Originalteile vom Notebook welche ich weiterverwende. Durch das längere Flexkabel kann der Powerschalter im späteren Gehäuse an eine andere Stelle versetzt werden. So sehen die Dinger aus (falls jemand die nicht kennt): https://www.google.de/search?q=awm+20624…0624+notebook&*
- Pumpe, Schläuche und Ausgleichsbehälter (welcher aufgrund der Abmessungen ohne Bearbeitung ins Gehäuse passt) sowie auf die Schraubgewindeanschlüsse. Ich habe mich jetzt für eine DC-LT 2600 entschieden und hoffe, dass die Kühlleistung ausreichend ist (in ein paar Wochen werde ich das dann wohl auch mal testen und auswerten). Gleichzeitig werde ich passive Mosfet/"Spawa" Kühler auf dem Mainboard verbauen, da kein Airflow im Gehäuse herrschen wird und ich mir so einen moderaten Ausgleich der Temperaturen erhoffe.


Aktuell "arbeite" ich wieder am Gehäuse und habe hier auch an euch einige Fragen, bei welchen ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt :)

Die Bodenplatte auf welcher das Mainboard später befestigt wird soll aus Alu bestehen (2-3mm dick) da ich auch Wärmeleitpads verwenden werde, welche Kontakt zwischen der Bodenplatte und dem Mainboard herstellen, für den Wärmeaustausch. Die Seitenwände werden ebenfalls aus Alu bestehen und sollen eine Dicke von 1,5mm - max. 3mm haben und eine Höhe von etwa 55mm.

An dieser Stelle gibt es drei Möglichkeiten.
1: Aluguss, welcher Bodenplatte und Rand herstellt in einem Stück. Allerdings weiß ich nicht wie teuer das später wird und wie umfangreich es ist auch und vorallem vom Zeitaufwand.
2: Abkanten. Bodenplatte wird mit vorgezeichneten Rändern "augeschnitten", diese werden dann später durch abkanten nach oben gebogen, sodass ein Rand entsteht (wie eine rechteckige Aluschale). Allerdings sind die Kanten dann leicht rundlich und nicht exakt eckig.
3: Schweißen. Bodenplatte wird "ausgeschnitten" Rand wird in Teilen ausgeschnitten und zusammengeschweißt. Das ganze dann bearbeiten, bis die Oberfläche glatt und eben ist.

Das Werkstück soll später auch lackiert werden in einem anthrazitähnlichen Farbton und muss aus diesem Grund weiterbearbeitet werden. Wie viel hängt von der jeweilgen Herstellungsmethode ab.
Mein 3D-Modell ist fast fertig, aber durch die jetzige Situation arbeite ich nicht mehr wirklich dran. Falls nacher die beste Möglichkeit ist einfach zum Schweißer zu gehen und das so machen zu lassen, ist das fast umsonst erarbeitet worden und das nimmt mir ein wenig die Freude es auszuarbeiten.

Danke für eure Antworten :thumbsup:

Grüße seph